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Das Dorstewitz Etwa 2 km östlich von Schkölen liegt "das Dorstewitz" ein mit Laub und Nadelwald bedeckter Bergrücken. Die Landesgrenze durchschneidet von Westen nach Osten, so dass Preußen und Thüringen etwa gleichen Anteil haben. Das Dorstewitz war reich an Hühnengräbern. Die dort von Prof. Kopffleisch (Jena) in den 70ziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts gemachten Funde sind im Museeum in Jena aufbewahrt. Vor dem Dorstewitz hat früher das Dorf Dorstewitz gestanden. Die ältesten Nachrichten, die man von diesem Orte gefunden hat stammen aus dem Jahre 1271. Ein Henricus Rusticus in Trustwitz ist als Zeuge in einer Urkunde des Lausitzer Klosters erwähnt. Eine weitere Nachricht stammt aus dem Jahre 1446. Diese lautet, das Beusitz, Geuslitz, Gorgwitz und Ottenbach verbrannt wurden. Hier liegt offenbar ein Schreibfehler vor, dieses Gorgwitz kann nur Dorswitz - jetzt Dorstewitz - heißen. Der Amtsschreiber Christiopf Schlichtegroll schreibt in einem Erbbuch 1662:
Danach erscheint "Dorstewitz" nur noch als Vorwerk. Immerhin muss es schon ein ziemlich großer Ort gewesen sein, denn nach Akten des Dresdeners Hauptstaatarchivs hatte Dorstewitz einen Lehrer. Nach der Zerstörung ist der Ort nicht wieder aufgebaut worden und der letzte Bewohner hat sich in Casekirchen niedergelassen und nach der Sitte jener Zeit von seinem verlassenen Heimatort seinen Namen erhalten. Es steht fest, dass die heute noch in Casekirchen ansässige Familie "Dorstewitz" von dem Vorwerk "Dorstewitz" bei Schkölen stammt und in Casekirchen das Stammhaus aller in der engeren und weiteren Heimat wohnenden Träger des Namens "Dorstewitz" zu suchen ist. (Quelle: unbekannter Verfasser) |